Griechische Flüchtlinge in Zofingen 1823 – eine Quellensuche

Datum: Freitag, 25. Oktober 2019Wegmann-Franz
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Museum Zofingen

Referent: Prof. Dr. Georg Gueko

Wir schreiben das Jahr 1823. Der griechische Freiheitskampf gegen die Türken tobt seit zwei Jahren. Unterlegene griechische Kämpfer ziehen über Odessa nach Westeuropa und gelangen auch in die Schweiz. Hier wie anderswo werden die griechischen Flüchtlinge als Freiheitshelden gefeiert und aufgenommen. Eine Gruppe Griechen wird in Zofingen beherbergt. In einem Beschäftigungsprogramm, organisiert von Oberstleutnant Johann Jakob Suter, leisten die griechischen Flüchtlinge verschiedene Tätigkeiten, belegt durch zeitgenössische Dokumente. Auch künstlerisch wurden sie aktiv – was heute noch im Museum Zofingen zu bestaunen ist («Griechenschiff»).

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Das „Griechenschiff“ im Museum Zofingen

Nachdem die Grenze im Westen geöffnet wird, verlassen die griechischen Flüchtlinge Zofingen in Richtung Marseille, um von dort aus wieder nach Griechenland – zurück in den Unabhängigkeitskampf, der noch weitere vier Jahre dauern wird – zu gelangen.

Bild Georg Guekos
Prof. Dr. Georg Guekos

Obwohl die Zeit in Zofingen nur ein paar Monate dauerte, die griechischen Flüchtlinge hinterliessen wie erwähnt ihre Spuren. Der emeritierte ETH-Professor Dr. Georg Guekos – selber mit griechischen Wurzeln – hat sich auf die Quellen- und Spurensuche zu den griechischen Flüchtlingen gemacht und wird mit bisher noch wenig bekannten und kaum beachteten Quellen die Geschichte der Griechen in Zofingen in seinem Referat erzählen können.

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